Motivations- und Leistungssteigerung – Wie du durchhältst! Acht Tipps für die richtige Motivation

1. Der richtige Hintergrund für die Motivation

Viele Menschen nehmen sich vor, endlich mehr Sport zu treiben, schaffen es aber nicht. Statt dessen plagt sie das schlechte Gewissen und sie nehmen es als Niederlage wahr. Der richtige Hintergrund für die Motivation spielt eine wesentliche Rolle, ob jemand regelmäßig Sport treibt und seine Leistung steigert – oder aber nicht. Wer nur Sport treibt, weil ihm andere sagen, dass das jetzt nötig sei, wird kaum lange durchhalten. Wer jedoch selbst motiviert ist, wird langfristig dabei bleiben. Dann hat er nicht das Gefühl, er müsse Sport machen, sondern er will es selbst.

2. Nichts aufschieben!

„Was du heute kannst besorgen, dass verschiebe nicht auf morgen.“
Wer sportlich unterwegs sein will, muss nicht warten und alles auf die lange Bank schieben. Auch die Lust auf den Sport kommt nicht von alleine. Zwar fällt der Anfang oft schwer und ist anstrengend, doch jedem sollte klar sein, dass zum Sport auch negative Gedanken gehören. Schließlich müssen sowohl der Körper, aber auch der Geist erst lernen, dass Sport Spaß macht. Erst mit regelmäßigem Training wird der Sport zu einer guten Gewohnheit. Doch gerade am Anfang ist der innere Schweinehund noch ziemlich stark. Wer genügend Willen aufbringt und überhaupt zum Sport geht, dem fällt auf Dauer das Durchhalten leichter.

3. Alles so einfach wie möglich machen

Oft halten die alltäglichen Gewohnheiten davon ab, endlich mehr Sport zu treiben. Dann hilft es, die Tasche bereits am Abend zu packen und das Getränk bereitzustellen, damit es nicht übersehen wird. Je mehr Menschen im Umfeld über den Sport informiert sind, desto leichter fällt es. Schließlich will sich keiner gerne blamieren…

4. In den Terminplan eintragen

Wie alle anderen Tätigkeiten auch, muss selbst der Sport im Tagesablauf eingeplant werden. Deswegen ist es sinnvoll, die Trainingszeiten ebenso im Kalender zu notieren, wie alle anderen Termine auch. Das sorgt dafür, dass die Termine verbindlich sind und auch wahrgenommen werden. Genügend Pufferzeiten zwischen den einzelnen Terminen sorgen dafür, dass es weniger zu Zeitnot kommt. Wer seinen Sport ebenso wichtig nimmt, wie seine Arbeit, dem fällt es leichter, regelmäßig zu trainieren.

5. Spaß am Sport entwickeln

Hieß es im Schulsport noch „Sport ist Mord“, kommt man mit dieser Einstellung später nicht weiter. Wer für sich die richtige Sportart gefunden hat, der entwickelt auch wirklich Spaß am Sport. Manche Menschen laufen gerne alleine und ziehen ihre Runden, andere sind lieber in der Gruppe unterwegs. Ob an den Geräten im Fitnessstudio oder beim Schwimmen, Tanzen oder Yoga – es gibt eine unglaublich große Anzahl an unterschiedlichen Sportarten. Da gilt es einfach, so lange zu probieren, bis etwas richtig Freude macht. Die entsprechende Motivation kommt dann von ganz alleine. Am Besten ist es, wenn sich die Sportmöglichkeit nahe am Wohn- oder Arbeitsort befindet.

6. Für genügend Abwechslung sorgen

Eintöniges und monotones Training wirken als echte Motivationskiller. Aus diesem Grund sollte das tägliche Training so abwechslungsreich wie möglich gestaltet werden. Immer wieder eine andere Strecke beim Laufen, neue Übungen beim Krafttraining oder ein neuer Kurs im Fitnessstudio können die Motivation wieder auf Vordermann bringen. Besonders wenn gemeinsam mit einem Partner oder Freund trainiert wird, ist die Verbindlichkeit größer. Dann fällt auch die Motivation leichter. Wird die tägliche Bewegung im Alltag integriert, nimmt der Kopf das wahr und programmiert sich auf Bewegung um. Einfach die Treppen laufen, statt den Aufzug zu nehmen, einen Spaziergang in der Mittagspause machen oder mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren kann helfen. Sobald die Bewegung im Alltag integriert ist, wird sie zu einem Teil des Lebens. Auch der innere Schweinehund lässt sich mit der Zeit immer leichter überlisten.

7. Ein echtes Ziel setzen

Mancher will wieder in die alten Klamotten passen, ein anderer den Körper definieren und sportlicher werden. In vielen Fällen spielt die körperliche Attraktivität als Motivationsschub im Vordergrund. Hier können schicke Sportschuhe oder ein neues Outfit zusätzlich motivieren. Auch wer gesund bleiben oder werden will, hat ein echtes Ziel. Zwar ist es grundsätzlich besser, rechtzeitig mit der Vorsorgte und dem Sport zu beginnen, doch es ist nie zu spät dafür. Schließlich sorgt Sport dafür, dass es gesundheitlich schnell wieder besser geht. Wer körperlich aktiv ist, beugt Herz-Kreislauf-Krankheiten vor, festigt die Knochen und verbessert sogar seine geistige Fitness.

8. Realistische Ziele setzen

Wer glaubt, dass er vom Couchpotato in vier Wochen zum Marathonläufer wird, wird in der Regel enttäuscht. Langsame und stetige Trainingseinheiten sind zunächst oft effektiver, als exzessives Training bis zur Erschöpfung. Der Körper muss sich erst daran gewöhnen. Partner oder Freunde können manchmal besser einschätzen, ob die anvisierten Ziele realistisch sind. Einmal in der Woche für eine Stunde schwimmen, eine Runde Joggen, nach dem Abendbrot keinen Süßkram mehr und auf Alkohol verzichten hört sich nicht nach viel an. Doch steter Tropfen höhlt den Stein und so bringen bereits kleine Veränderungen entsprechende Erfolge mit sich.